Der neue Volvo S60.

 

 

 

 

Der neue Volvo XC40 Recharge Pure Electric.
Der erste vollelektrische SUV von Volvo.

XC40 Recharge Pure Electric

Volvo XC40 Recharge Pure Electric- Wissenswertes

Sicherheit

Volvo XC40 Pure Electric Sicherheit
Volvo XC40 Pure Electric Sicherheit

Der Volvo unter den Elektrofahrzeugen

  • Erfüllt höchste Anforderungen an aktive und passive Sicherheit

  • Neu konzipierte und verstärkte Frontstruktur sowie Batterie-Sicherheitskäfig

  • Wegweisende Assistenzsysteme serienmäßig

Kein Verbrennungsmotor unter der Fronthaube, dafür eine Hochvoltbatterie im Unterboden:

Als reines Elektroauto erforderte die Entwicklung des Volvo XC40 Recharge P8 AWD eine grundlegende Anpassung des Sicherheitskonzepts. Der Anspruch des Unternehmens gilt dabei unabhängig vom Antrieb: Ein Volvo muss immer zu den sichersten Fahrzeugen gehören, die auf den Straßen unterwegs sind.

 

Aufbauend auf den ausgezeichneten Sicherheitsstandards des konventionell angetriebenen Volvo XC40, mussten die Volvo Ingenieure die Frontstruktur komplett neu konzipieren und verstärken, um den Wegfall des Verbrennungsmotors zu kompensieren, die hohen Volvo Anforderungen an die passive Sicherheit zu erfüllen und die Insassen so sicher wie in jedem anderen Volvo zu befördern.

 

Um die Sicherheit der Fahrgäste und die Unversehrtheit der Batterie im Falle einer Kollision zu gewährleisten, hat Volvo Cars für den vollelektrischen Volvo XC40 eine neue und einzigartige Sicherheitsstruktur entwickelt. Die Batterie wird durch einen Sicherheitskäfig geschützt, der aus einem Rahmen aus extrudiertem Aluminium besteht und in die Mitte der Karosseriestruktur eingebettet ist. Dadurch entsteht eine Knautschzone um den Akku. Die Platzierung der Batterie im Fahrzeugboden hat darüber hinaus den Vorteil, dass der Fahrzeugschwerpunkt sinkt, was wiederum das Risiko eines Überschlags verringert.

 

Gleichzeitig hat Volvo auch die Karosseriestruktur des Fahrzeugs verstärkt. Der elektrische Antriebsstrang wurde in die Struktur integriert, um die bei einem Unfall wirkenden Kräfte noch besser von der Kabine wegzuleiten.

 

Auch im Bereich der aktiven Sicherheitssysteme führt der batterieelektrische Volvo XC40 eine neue Technik ein. Als erstes Volvo Modell verfügt das kompakte Premium-SUV über die neue Advanced Driver Assistance Systems (ADAS)-Sensorplattform, die eine von Zenuity entwickelte Software nutzt. Die ADAS-Plattform kombiniert Kameras, Radar- und Ultraschallsensoren. Aufgrund ihrer Skalierbarkeit lässt sie sich problemlos weiterentwickeln und bildet so die Grundlage für künftige autonome Fahrtechnik. Mit der Sensorplattform hält auch eine neue Nothaltfunktion für das optionale Fahrerassistenzsystem Pilot Assist Einzug.

 

Schneller sicher: Höchstgeschwindigkeit bei 180 km/h abgesichert

Mit Einführung des Modelljahrs 2021 werden alle Pkw des schwedischen Premium-Automobilherstellers mit einer bei 180 km/h abgesicherten Höchstgeschwindigkeit ausgeliefert. Damit reagiert die Volvo Car Group konsequent auf die langjährigen Ergebnisse seiner Sicherheitsforschung: Zu schnelles Fahren gehört neben Rauschmitteleinfluss und Ablenkung eindeutig zu den häufigsten Unfallursachen.

 

Es ist nicht das erste Mal, dass Volvo mit einem Vorstoß auf dem Gebiet der automobilen Sicherheit für Aufsehen sorgt. Auch die Einführung des Sicherheitsgurts, den Volvo Cars im Jahr 1959 erfand, für alle zugänglich machte und der heute Standard ist, löste große Diskussionen aus. Heute gibt es keinen Zweifel mehr darüber, dass der Sicherheitsgurt die wichtigste und erfolgreichste Sicherheitsinnovation in der Geschichte des Automobils ist: Mehr als eine Million Menschenleben konnten durch den Gurt gerettet werden.

 

Volvo verfolgt die Vision, dass in Zukunft kein Mensch mehr in einem neuen Volvo getötet oder schwer verletzt wird. Hierfür hat der schwedische Premium-Automobilhersteller die Palette an aktiven und passiven Sicherheitssystemen sukzessive ausgebaut. Aber technischer Fortschritt allein wird nicht ausreichen, denn viele Menschen nehmen die Gefahren von zu schnellem Fahren nicht wahr. Mit der Absicherung der Höchstgeschwindigkeit bei 180 km/h zeigt das Unternehmen, dass es das Ziel seiner Sicherheitsvision konsequent weiterverfolgt.

 

Gegen das zu schnelle Fahren richtet sich auch eine Funktion des orangefarbenen Care Key: Volvo Fahrer können damit eine Höchstgeschwindigkeit festlegen, wenn sie ihr Fahrzeug an Familienmitglieder, Freunde und allen voran an Fahranfänger verleihen. 

 

Wegweisende Sicherheitstechnik serienmäßig

Der Volvo XC40 ist der Volvo unter den Kompakt-SUV – und setzt mit einer wegweisenden Sicherheitsausstattung Maßstäbe in seinem Segment. Modernste Assistenz- und Schutzsysteme sorgen dafür, dass Unfälle gar nicht erst passieren, unterstützen den Fahrer in gefährlichen Situationen und bieten im Falle einer Kollision maximalen Schutz vor Verletzungen.

 

Fahrer und Passagiere profitieren dabei von der langjährigen Erfahrung und Kompetenz von Volvo auf dem Gebiet der Automobilsicherheit sowie von den neuesten Systemen und Techniken, die Volvo in den größeren Modellen auf Basis der skalierbaren Produkt-Architektur (SPA) eingeführt hat. Mit dem Volvo XC40 haben viele dieser Systeme erstmals Einzug in das Kompakt-SUV-Segment gehalten. Sie sind darauf ausgelegt, die Ablenkung und kognitive Beanspruchung des Fahrers zu reduzieren und kritische Situationen im Straßenverkehr aktiv zu erkennen und zu entschärfen. Besonderes Augenmerk legte Volvo auf Gefahren im Stadtverkehr, die sich daraus ergeben, dass sich viele unterschiedliche Verkehrsteilnehmer – Auto-, Motorrad-, Fahrradfahrer und Fußgänger – einen engen Verkehrsraum teilen müssen. 

 

Zur Serienausstattung zählen Assistenzsysteme wie die Oncoming Lane Mitigation, die bei Überfahren der Mittellinie bei drohenden Zusammenstößen mit entgegenkommendem Verkehr mit einem aktiven Lenkeingriff hin zur eigenen Fahrbahn eingreift, die Road Edge Detection, die ein unbeabsichtigtes Verlassen der Fahrbahn durch Lenk- und Bremseingriffe verhindert, sowie die Run-off Road Protection, die bei einem Abkommen von der Fahrbahn präventive Schutzmaßnahmen ergreift, um die Insassen vor Verletzungen zu bewahren. Das Volvo City Safety Notbremssystem trägt dazu bei, Kollisionen mit anderen Fahrzeugen, Motorrädern sowie mit Fußgängern, Fahrradfahrern und Wildtieren zu vermeiden. Bestandteil von City Safety ist auch der Kreuzungs-Bremsassistent, der Kollisionen beim Linksabbiegen an Kreuzungen vermeidet und erstmals in dieser Fahrzeugklasse zum Einsatz kommt. Eine weitere Notbremsfunktion schreitet ein, wenn auf der eigenen Fahrspur ein Fahrzeug entgegenkommt, und reduziert damit die Unfallschwere. 

 

Die beiden Sicherheitssysteme Hazard Light Alert und Slippery Road Alert erlauben über ein Cloud-basiertes Netzwerk einen Informationsaustausch zwischen Fahrzeugen und machen den Fahrer auf mögliche Gefahrenstellen und rutschige Fahrbahnabschnitte aufmerksam. Zum Serienumfang zählen darüber hinaus ein aktiver Spurhalte-Assistent, ein Geschwindigkeitsbegrenzer und eine Verkehrszeichen-Erkennung. Auch das Notrufsystem Volvo on Call, das über die dazugehörige Smartphone-App eine Vielzahl nützlicher Online-Funktionen und Informationen bietet und die Einrichtung eines WLAN-Hotspots für alle Fahrzeuginsassen erlaubt, ist in allen Modellvarianten an Bord.

 

Optional stehen unter anderem der Cross Traffic Alert mit Bremsfunktion und eine 360-Grad-Kamera zur Verfügung, die dabei hilft, das Fahrzeug in enge Parklücken zu manövrieren. Das ebenfalls optionale Blind Spot Information System (BLIS) zur Überwachung des toten Winkels verfügt über einen Lenkassistenten, der bei einem Nichtbeachten der Warnsignale das Fahrzeug durch einen Lenkeingriff zurück in die Spur steuert. Erhältlich ist darüber hinaus das Fahrerassistenzsystem Pilot Assist, das komfortables Fahren bis 130 km/h ermöglicht.

 

Volvo City Safety: Synonym für Sicherheit

„Volvo City Safety“ ist der Oberbegriff für alle Notbremssysteme, die helfen Kollisionen zu vermeiden oder zur Abschwächung von Unfallfolgen beitragen. Es wurde im Jahr 2008 zunächst als Notbremssystem zur Vermeidung von Auffahrunfällen im Stadtverkehr eingeführt; Volvo setzte damals zum wiederholten Male im Laufe seiner Unternehmensgeschichte Maßstäbe auf dem Gebiet der Automobilsicherheit und inspirierte die gesamte Automobilbranche zur Weiterentwicklung ihrer Sicherheitstechniken.

 

Heute ist die Funktionsfähigkeit des Systems nicht mehr auf den Stadtverkehr beschränkt. Das umfassende Volvo City Safety der aktuellen Generation ist ab 4 km/h aktiv, arbeitet bei Tag und bei Nacht, erkennt Fahrzeuge, Motorräder, Fahrradfahrer, Fußgänger und Hindernisse – und gehört damit zu den fortschrittlichsten präventiven Sicherheitssystemen, die derzeit in Fahrzeugen angeboten werden. Auch große Tiere wie zum Beispiel Wildschweine, Rotwild, Kühe, Elche und Pferde werden erkannt.

 

Eine weitere Notbremsfunktion schwächt Kollisionen mit entgegenkommenden Fahrzeugen ab – etwa mit Fahrzeugen, die aus Unaufmerksamkeit des Fahrers auf die falsche Fahrbahn geraten oder die ein langsameres Fahrzeug überholen. Volvo City Safety warnt in einem solchen Fall den Fahrer optisch und akustisch und löst eine Notbremsung aus. Damit kann die Geschwindigkeit um bis zu 10 km/h verringert und die Aufprallschwere entsprechend reduziert werden. Gleichzeitig werden die Sicherheitsgurte gestrafft, um die Insassen optimal zu schützen.

 

Volvo City Safety Notbremsfunktionen

Das Ziel fortschrittlicher Unfallvermeidungssysteme ist es, dem Fahrer in gefährlichen Situationen mit intuitiven Warnungen und einer Bremsunterstützung zu helfen. Bei einer drohenden Kollision und einer ausbleibenden Reaktion des Fahrers leitet das System eine Notbremsung ein. Dadurch lässt sich der Unfall entweder vollständig vermeiden oder die Geschwindigkeit des Fahrzeugs vor dem Aufprall – und damit die Unfallschwere – so weit wie möglich verringern. Wenn eine Kollision droht, werden bei einer Geschwindigkeit über 30 km/h die vorderen Sicherheitsgurte gestrafft, um die Position von Fahrer und Beifahrer zu sichern. Diese Funktion ist Teil der optionalen IntelliSafe Surround Assistenzsysteme.

 

Der vollelektrische Volvo XC40 verfügt im Unterschied zu den Varianten mit Verbrennungsmotor über eine Lenkunterstützung für Ausweichmanöver. Sie kommt dann zum Einsatz, wenn eine Notbremsung nicht ausreicht, um einen Unfall zu verhindern. Aktiviert wird die Lenkunterstützung, wenn der Fahrer einen Lenkimpuls an das Lenkrad weitergibt. Das System unterstützt den Fahrer beim Ausweichen eines Hindernisses und beim anschließenden Stabilisieren des Fahrzeugs. Dazu werden einzelne Räder gezielt abgebremst. Damit trägt das System dazu bei, Hindernisse zu umfahren, was gerade bei höheren Geschwindigkeiten effektiver ist als eine Notbremsung. Die Lenkunterstützung ist bei Geschwindigkeiten zwischen 50 und 100 km/h aktiv. Bei Geschwindigkeiten unter 50 km/h hingegen ist die Notbremsung die wirkungsvollere Aktion.

 

Volvo City Safety erfasst:

  • entgegenkommende Fahrzeuge beim Linksabbiegen (oder beim Rechtsabbiegen im Linksverkehr), darunter auch Motorräder und Fahrräder. City Safety erkennt die Unfallgefahr bei Tag sowie in der Nacht und bremst selbstständig, um eine Kollision zu verhindern oder die Unfallfolgen zu mildern.
  • entgegenkommende Fahrzeuge, die beispielsweise durch Unachtsamkeit oder bei einem falsch eingeschätzten Überholmanöver auf die Fahrspur des Volvo XC40 geraten sind. Das System warnt den Fahrer und bremst den Volvo XC40 automatisch um bis zu 10 km/h ab, um die Unfallschwere zu verringern.
  • Fahrzeuge, auch Motorräder, die in die gleiche Richtung fahren, bremsen oder stehen. City Safety kann Zusammenstöße vermeiden, wenn der relative Geschwindigkeitsunterschied der beiden Fahrzeuge bis zu 60 km/h beträgt. Bei Differenzgeschwindigkeiten von über 60 km/h trägt die automatische Bremsung dazu bei, die Konsequenzen eines Unfalls zu verringern.
  • Fahrräder, die in die gleiche Richtung fahren oder plötzlich in der Fahrspur pendeln. Je nach Situation kann City Safety bei einer Differenzgeschwindigkeit von bis zu 50 km/h einen Unfall vermeiden. Bei höherer Geschwindigkeit kann das System die Unfallfolgen verringern.
  • Fußgänger, die vor dem Fahrzeug die Fahrbahn betreten. City Safety kann hier bei einem Tempo von bis zu 45 km/h den Zusammenstoß verhindern, bei höherer Geschwindigkeit (bis 80 km/h) kann das System dazu beitragen, die Unfallfolgen zu verringern.
  • große Tiere wie zum Beispiel Wildschweine, Hirsche, Rehe, Kühe, Elche und Pferde und kann bis zu einem relativen Geschwindigkeitsunterschied von 15 km/h einen Aufprall verhindern. Hier werden bei über 30 km/h bei drohender Kollision ebenfalls die Sitzgurte der Vordersitze gestrafft.

 

Erster Einsatz für die neue ADAS-Sensorplattform

Mit der Sensorplattform „Advanced Driver Assist System“ (ADAS) verfügt der Volvo XC40 Recharge P8 AWD über eine neue technische Basis für die Fahrerassistenz- und Unfallvermeidungssysteme. Anstelle der kombinierten Kamera- und Radareinheit im Bereich des Innenrückspiegels umfasst die ADAS-Plattform eine Frontkamera im Innenspiegel und ein separates, nach vorne gerichtetes Radar im abgedeckten Kühlergrill. Hinzu kommen wie beim Vorgängersystem Ultraschallsensoren vorne und hinten sowie hintere seitliche Radarsensoren. Die Hochleistungs-Steuereinheit, die bisher Teil der kombinierten Kamera-/Radareinheit war, ist nun am Heck des Fahrzeugs untergebracht. Zudem nutzt die ADAS-Plattform auch das aktuelle Kartenmaterial von Google Maps zur Optimierung der Sicherheitsfunktionen.

 

Die Funktionsweise der Volvo City Safety Systeme und der weiteren Assistenzsysteme an Bord des Volvo XC40 Recharge P8 AWD bleibt im Vergleich zu den Modellvarianten mit Verrennungsmotor, die noch die bisherige Sensortechnik nutzen, weitgehend unverändert; neu ist lediglich die Möglichkeit des Lenkeingriffs bei Ausweichmanövern. Der wesentliche Unterschied besteht darin, dass die neue Sensorplattform als modernes, skalierbares System eine zukünftige Erweiterung der Funktionsvielfalt erlaubt. Damit werden die Grundlagen für die künftige Einführung autonomer Fahrtechnik geschaffen. Nach dem vollelektrischen Volvo XC40 wird die ADAS-Plattform in den kommenden Jahren in allen Volvo Fahrzeugen zum Einsatz kommen.

 

In einer Notfallsituation werden drei menschliche Sinne gleichzeitig angesprochen. Dazu dienen eine Warnmeldung im Fahrerdisplay, ein akustisches Warnsignal und ein kurzer, leichter Bremsimpuls. Wenn der Fahrer reagiert und auf das Bremspedal tritt, stellt die Bremsanlage mehr Bremskraft bereit, falls erforderlich. Reagiert der Fahrer hingegen nicht, wird eine automatische Bremsung eingeleitet. Die volle Bremskraft wird rund eine Sekunde vor dem Zusammenstoß aktiviert. 

 

Zusätzlich zur hohen Erkennungspräzision bietet das System auch eine intelligente Anpassung an verschiedene Verkehrssituationen. Wenn sich das Fahrzeug beispielsweise einem anderen Fahrzeug sehr schnell von hinten nähert und nicht abbremst, wartet das System zunächst ab, ob der Fahrer das vorausfahrende Fahrzeug überholen will. Stellt das System jedoch fest, dass andere Fahrzeuge einem Überholmanöver im Weg sind, greift die Volvo City Safety Notbremsfunktion entsprechend ein. Dadurch werden besonders wirkungsvolle Notbremsungen in Situationen sichergestellt, in denen der Fahrer eine Kollision durch Ausweichen nicht verhindern kann.  

 

Zur Erhöhung der Sicherheit interagiert die Steuereinheit des ADAS mit den elektronischen Steuerelementen für die Airbags und den adaptiven Gurtkraftbegrenzern. Die PRS-Technik (Pre-Prepared Restraints) stellt eine einzigartige Verbindung zwischen präventiven und schützenden Sicherheitsfunktionen dar: Dank diesen zusätzlichen Informationen kann das PRS-Steuermodul im Kollisionsfall die Aktivität des adaptiven Gurtkraftbegrenzers in Abhängigkeit von der Aufprallstärke koordinieren und so Verletzungsrisiken weiter minimieren. PRS ist in allen Geschwindigkeitsbereichen im Einsatz, die Aktivierung des Rückhaltesystems erfolgt über eine pyrotechnische Zündeinheit im Gurtkraftbegrenzer.

 

Kreuzungs-Bremsassistent erhöht Sicherheit beim Linksabbiegen

Drohende Zusammenstöße mit entgegenkommenden Fahrzeugen beim Linksabbiegen – ein sowohl im Stadtverkehr als auch auf Landstraßen typisches Unfallszenario – verhindert der serienmäßige Kreuzungs-Bremsassistent, der ebenfalls zu den Volvo City Safety Notbremssystemen gehört. Bei drohender Unfallgefahr leitet der Kreuzungs-Bremsassistent selbstständig eine Bremsung ein, um einen Zusammenstoß mit dem entgegenkommenden Fahrzeug zu vermeiden oder die Folgen eines Unfalls abzumildern. Bei drohender Kollision strafft das System auch die Sicherheitsgurte, um Fahrer und Beifahrer bestmöglich zu schützen.  

 

Oncoming Lane Mitigation

Die serienmäßige Oncoming Lane Mitigation ist zwischen 65 und 140 km/h aktiv und schreitet ein, wenn das Fahrzeug die mittlere Fahrbahnmarkierung überfährt und eine Kollision mit einem entgegenkommenden Wagen droht. Es warnt den Fahrer und steuert das Fahrzeug durch einen Lenkeingriff zurück in die richtige Spur. 

 

Run-off Road Protection

Das Abkommen von der Straße ist ein unkontrollierbares und besonders gefährliches Unfallszenario, bei dem enorme Kräfte auf die Insassen wirken können. Diese Unfälle können beispielsweise durch Ablenkung oder Müdigkeit des Fahrers oder schlechte Witterungsbedingungen verursacht werden – ein alltägliches und häufiges Unfallszenario, das durch aktuelle Crashtest-Programme gar nicht abgedeckt wird. Dabei lässt sich beispielsweise die Hälfte aller Verkehrstoten in den USA auf solche Unfälle zurückführen; in Schweden handelt es sich bei einem Drittel aller Verkehrsunfälle mit Todesfolge oder schwer verletzten Personen um sogenannte Alleinunfälle, an denen nur ein Fahrzeug beteiligt ist. Auch in Deutschland gehört das „Abkommen von der Fahrbahn“ zu den häufigsten Unfallarten außerhalb von Ortschaften. Zudem sind Unfälle durch Abkommen von der Fahrbahn höchst komplexe Situationen, in denen sich die Insassen im Fahrzeug unkontrolliert bewegen. Die Rückhaltesysteme im Innenraum sind daher höchsten Anforderungen ausgesetzt. 

 

Das serienmäßige, zwischen 65 und 140 km/h aktive Sicherheitssystem Run-off Road Protection erfüllt beim Abkommen von der Straße zwei Aufgaben: Zum einen hält es die Insassen fest in ihrer optimalen Sitzposition und zum anderen beugt ein besonderer energieabsorbierender Bereich in den Vordersitzen wirksam Wirbelsäulenverletzungen vor. Diese treten bei Unfällen dieser Art besonders häufig auf. 

 

Das Run-off Road Protection Schutzsystem ist ein aktives und passives Sicherheitssystem gleichermaßen. Wenn die Sensoren der Sicherheitselektronik ein Abkommen von der Fahrbahn erkennen, werden die vorderen Sicherheitsgurte elektrisch so stark wie möglich und nötig in zwei Stufen (170 Nm oder 300 Nm) gestrafft, um die Insassen in der bestmöglichen Sitzposition zu halten. Der Gurtstraffer arbeitet extrem schnell: Er kann 100 Millimeter Gurt in nur 0,1 Sekunden aufrollen. Die Gurte bleiben so lange fest angezogen, wie das Fahrzeug sich bewegt. Anschließend werden die Gurte wieder freigegeben. Bei den aktiven Sicherheitsgurten handelt es sich um ein komplett anderes System als bei den Gurtstraffern, die die Gurte mittels Pyrotechnik straffen. 

 

Erhöhte passive Sicherheit bietet das zweite Element des Schutzsystems: ein spezieller energieabsorbierender Bereich zwischen Sitz und Sitzrahmen. Dank dieser Konstruktion werden die hohen vertikalen Kräfte, die den Körper bei einem harten Aufprall des Fahrzeugs abseits der Fahrbahn nach unten drücken, abgefedert. Auf diese Weise kann das Risiko ernsthafter Wirbelsäulenverletzungen, die in diesen Situationen besonders häufig auftreten, beträchtlich verringert werden. 

 

Road Edge Detection

Darüber hinaus unterstützt der Volvo XC40 den Fahrer auch dabei, dass Unfälle durch Abkommen von der Fahrbahn gar nicht erst passieren. Das Road Edge Detection System erkennt bei Tag und Nacht den Fahrbahnrand. Es unterstützt den Fahrer bei Geschwindigkeiten zwischen 65 und 140 km/h durch sanfte Lenkeingriffe dabei, das Fahrzeug sicher in der Spur zu halten, und bremst das Fahrzeug notfalls ab.

 

Kommunikation über die Cloud: Hazard Light Alert und Slippery Road Alert 

Mit den Sicherheitssystemen Hazard Light Alert und Slippery Road Alert können sich Fahrzeuge über ein Cloud-basiertes Netzwerk vor rutschigen Fahrbahnen sowie anderen Gefahren warnen. Beide Systeme sind serienmäßig an Bord.

 

Sobald das Warnblinklicht eingeschaltet wird, sendet der Hazard Light Alert (Gefahrenwarnung) über die Cloud ein Signal an alle ebenfalls mit dieser Technik ausgerüsteten Volvo Fahrzeuge in der Nähe und warnt vor der möglichen Gefahrenstelle. Besonders nützlich ist diese Funktion vor unübersichtlichen Kurven und vor Kuppen. 

 

Der Slippery Road Alert (Warnung vor rutschigen Straßen) erhöht die Aufmerksamkeit des Fahrers für die aktuellen und kommenden Fahrbedingungen. Dazu sammelt das System mit Hilfe der Lenk-, Brems- und Beschleunigungssensoren der verbundenen Fahrzeuge Daten über die Straßenbeschaffenheit bzw. den Reibwert des Belags und übermittelt diese anonymisierten Informationen zum Straßenzustand an alle Volvo Modelle in dem betroffenen Bereich. Der Fahrer wird dann über eine optische und akustische Warnung vor den vor ihm liegenden rutschigen Abschnitten gewarnt und kann seine Fahrweise entsprechend den Bedingungen anpassen.

 

Die optischen Warnungen im Fahrerinformationsdisplay erfolgen in zwei Stufen. Bei einem Abstand von etwa zehn Sekunden zur Gefahrenstelle wird ein kleines, etwas weiter im Hintergrund gesetztes Symbol angezeigt. Sobald sich das Fahrzeug der Gefahrenstelle bis auf wenige Sekunden nähert, wird das Symbol deutlicher angezeigt. 

 

Die vernetzten Sicherheitssysteme müssen im Bediensystem angewählt und aktiviert werden.

 

Driver Alert warnt vor Übermüdung und weist den Weg zum nächsten Rastplatz

Ein weiteres Feature von Volvo zur Unfallvermeidung ist das bereits seit dem Jahr 2007 in Volvo Modellen verfügbare, damals als Weltneuheit eingeführte Driver Alert System. Der Aufmerksamkeitswarner erkennt die Bewegungsmuster des Fahrzeugs im Verhältnis zu den Fahrbahnmarkierungen auf beiden Seiten und kann so frühzeitig den Fahrer auf eine Übermüdung oder unkonzentrierte Fahrweise aufmerksam machen. Stellt das System ein ungewöhnliches und unaufmerksames Fahrverhalten fest, wird der Fahrer durch gut wahrnehmbare optische und akustische Signale gewarnt. Mit Hilfe eines Kaffeetassen-Symbols wird der Fahrer zum Einlegen einer Pause aufgefordert – und auf Wunsch zum nächsten Rastplatz geleitet. 

 

Aktiver Spurhalte-Assistent

Der aktive Spurhalte-Assistent LKA (Lane Keeping Aid) greift leicht in die Lenkung ein, wenn das Fahrzeug die Fahrbahnmarkierungen zu überfahren droht, ohne dass der Blinker gesetzt wurde. Reicht das zusätzliche Lenkmoment nicht aus, sendet das System eine deutlich spürbare Vibration am Lenkrad oder einen Warnton aus. Damit bietet der aktive Spurhalte-Assistent zusätzliche Sicherheit in Situationen, in denen der Fahrer unkonzentriert oder abgelenkt ist. Das System ist serienmäßig an Bord, im Geschwindigkeitsbereich von 65 bis 200 km/h aktiv und benötigt sichtbare Fahrbahnmarkierungen. 

 

Verkehrszeichen-Erkennung mit automatischer Geschwindigkeitsanpassung

Die Verkehrszeichen-Erkennung erfasst europäische und US-amerikanische Schilder zur Geschwindigkeitsbegrenzung – auch die variablen Angaben von Einschränkungen – sowie einige der wichtigsten europäischen Verbotsschilder. Wenn der Fahrer ein „Einfahrt verboten“-Schild passiert, blinkt ein entsprechendes Symbol auf. Auf Wunsch kann ein Geschwindigkeitsalarm aktiviert werden: Wenn das Limit überschritten wird, blinkt ein entsprechendes Symbol im Tacho auf. Zudem lässt sich eine automatische Geschwindigkeitsanpassung in Kombination mit dem Geschwindigkeitsbegrenzer („Speed Limiter“) aktivieren: Passiert das Fahrzeug beispielsweise ein Ortseingangsschild, wird das Limit automatisch auf 50 km/h gesenkt. Die Verkehrszeichen-Erkennung nutzt auch die Navigationsdaten von Google Maps. 

 

Geschwindigkeitsbegrenzer („Speed Limiter“)

Diese Funktion sorgt dafür, dass das Fahrzeug eine bestimmte, vom Fahrer eingestellte Geschwindigkeit nicht überschreitet. Der Fahrer kann die Begrenzung überschreiten, indem er für einen Moment das Gaspedal voll durchtritt. Die eingestellte Geschwindigkeit wird im Fahrerdisplay angezeigt. In Kombination mit der Verkehrszeichen-Erkennung lässt sich eine automatische Geschwindigkeitsanpassung an das jeweils geltende Tempolimit einstellen.

 

Indirektes Reifendruck-Kontrollsystem

Im Volvo XC40 kommt ein indirektes Reifendruck-Kontrollsystem (iTPMS) zum Einsatz. Es misst den Druck nicht direkt in den Reifen, sondern ermittelt mögliche Druckverluste durch Berücksichtigung von Sensordaten des Antiblockiersystems zu den einzelnen Rädern.

 

Intelligente Hilfe rundum

Das hohe serienmäßige Sicherheitsniveau des Volvo XC40 lässt sich optional noch weiter ausbauen. Unter dem Oberbegriff IntelliSafe Surround bietet Volvo optionale Fahrer-Assistenzsysteme an, die den Verkehr rund um das Fahrzeug im Auge behalten, den Fahrer auf Gefahren und Risiken hinweisen und ihn dabei unterstützen, richtig zu reagieren. IntelliSafe Surround umfasst das Blind Spot Information System (BLIS) mit Lenkeingriff bei Nichtbeachtung der Warnsignale und Lane Change Merge Aid (LCMA) zur Erkennung sich schnell von hinten nähernder Fahrzeuge, den Cross Traffic Alert mit Bremsfunktion und die Heckaufprallabschwächung.   

 

Blind Spot Information System mit Lenkassistent

Das Blind Spot Information System (BLIS) warnt vor Fahrzeugen, die sich auf benachbarten Fahrspuren von hinten nähern und im toten Winkel der Rückspiegel befinden, und minimiert auf diese Weise das Risiko von Unfällen beim Spurwechsel. Zusätzlich zur Toter-Winkel-Funktion, die Fahrzeuge in einem Abstand von bis zu 6,5 Metern erfasst, kann BLIS auch sich schnell annähernde Fahrzeuge bis zu 70 Meter hinter dem Heck wahrnehmen (LCMA) und den Fahrer vor einem riskanten Spurwechselmanöver warnen.

 

BLIS arbeitet mit Radarsensoren im hinteren Stoßfänger, die während der Fahrt den Bereich hinter und neben dem Fahrzeug permanent überwachen. Sobald das Radar ein Fahrzeug im kritischen Bereich erfasst, leuchtet im Außenspiegel eine LED-Warnleuchte auf. Betätigt der Fahrer trotz der ersten Warnstufe den Blinker, signalisiert die zweite Warnstufe durch ein schnell hintereinander folgendes und deutlich wahrnehmbares Aufblinken der LED-Leuchte die mögliche Gefahrensituation. Falls der Fahrer nicht auf die Warnungen reagiert und trotz Kollisionsgefahr zum Spurwechsel ansetzt, steuert das System das Fahrzeug mit einem aktiven Lenkeingriff sanft zurück in die richtige Fahrspur. BLIS ist ab einer Geschwindigkeit von 12 km/h aktiv, kann aber über das Menü deaktiviert werden. 

 

Cross Traffic Alert mit Bremseingriff

Die Radareinheiten im hinteren Stoßfänger, die die Daten für BLIS liefern, erfassen auch den beidseitigen Querverkehr hinter dem Fahrzeug – beispielsweise beim Ein- und Ausparken – und ermöglichen damit die Funktion des Fahrer-Assistenzsystems Cross Traffic Alert. Das System ist besonders in lebhaften, engen oder unübersichtlichen Situationen hilfreich, wenn die Sicht durch Gebäude, Vegetation oder parkende Fahrzeuge eingeschränkt ist. Cross Traffic Alert erfasst Fahrzeuge in einem Winkel von 80 Grad und in einem Umkreis von bis zu 30 Metern. Bei kürzerer Distanz können auch Fahrräder oder Fußgänger wahrgenommen werden. Der Fahrer wird durch ein akustisches Signal aus dem linken oder rechten Lautsprecher sowie ein grafisches Signal im zentralen Display gewarnt. Fährt der Fahrer trotzdem weiter rückwärts, wird das Fahrzeug abgebremst. 

 

Heckaufprallabschwächung und Bremsen nach einer Kollision

Bei einem drohenden Heckaufprall durch ein Fahrzeug, das sich schnell von hinten nähert, fangen die Blinker schneller an zu blinken als es bei der normalen Warnblinkanlage üblich ist. Damit soll der Fahrer des nachfolgenden Fahrzeugs auf die Gefahr aufmerksam gemacht werden. Steht ein Zusammenprall unmittelbar bevor, werden die Sicherheitsgurte des Volvo XC40 gestrafft, um die Insassen in der optimalen Sitzposition zu halten und auf diese Weise das Risiko von Halswirbelverletzungen zu verringern. Bei stehendem Fahrzeug wird zudem der Notbremsassistent aktiviert, um die Gefahr von Folgeunfällen – etwa Zusammenstöße mit weiteren Fahrzeugen, Hindernissen oder Fußgängern – zu verringern. 

 

Auch die Bremsfunktion nach einer Kollision (Post Impact Braking) verhindert Folgeunfälle: Werden bei einem Unfall die Airbags oder die Gurtstraffer ausgelöst, bremst die elektronische Fahrdynamikregelung das Fahrzeug bis zum Stillstand ab, um eine weitere Kollision zu verhindern. Ist das Fahrzeug zum Stehen gekommen, wird automatisch die elektrische Parkbremse aktiviert.

 

Intelligente Hilfe für eine entspannte Fahrt – Pilot Assist System

Das optionale Pilot Assist System ist ein Fahrerassistenzsystem bis zu einer Geschwindigkeit von 130 km/h. Teil des Systems ist eine adaptive Geschwindigkeitsregelanlage mit Abstandsautomatik.

 

Pilot Assist bietet mit der Steuerung von Gaspedal und Bremsen sowie leichten Lenkkorrekturen eine Unterstützung beim Fahren mit Geschwindigkeiten von bis zu 130 km/h – selbst wenn kein anderes Fahrzeug vorausfährt. Damit hält das für Autobahnen und mehrspurige Schnellstraßen optimierte System den Volvo XC40 innerhalb der Fahrspur und bietet so zusätzlichen Fahrkomfort in monotonen Fahrsituationen – bei Tag und Nacht. Die notwendigen Informationen zur aktuellen Fahrzeugposition im Verhältnis zu den Fahrbahnmarkierungen liefern auch hier die Kamera- und Radarsensoren der ADAS-Plattform. Auch die Kartendaten von Google Maps zu Straßenverläufen, Kurven sowie Steigungen und Gefällen optimieren die Funktionsweise von Pilot Assist.

 

Teil des Systems ist die adaptive Geschwindigkeitsregelanlage mit Abstandsautomatik, die für einen ausreichenden Sicherheitsabstand zum vorausfahrenden Fahrzeug sorgt. Die Regelanlage passt die Geschwindigkeit an und hält den vom Fahrer selbst definierten Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug; hier besteht die Auswahl unter fünf Zeitabständen zum vorausfahrenden Fahrzeug. Wenn das vorausfahrende Fahrzeug anhält, bremst das im Bereich von 0 bis 200 km/h aktive System den Volvo XC40 bis zum Stillstand ab und übernimmt auch das anschließende Anfahren.

 

Pilot Assist verbindet die Funktionen der adaptiven Geschwindigkeitsregelanlage mit einer aktiven Lenkunterstützung, die den Volvo XC40 bei vorhandenen Fahrbahnmarkierungen selbsttätig in der Fahrspur hält. Sind keine Markierungen zu erkennen, wird die Lenkunterstützung vorübergehend deaktiviert. Ob die Unterstützung aktiviert ist oder nicht, erkennt der Fahrer an der Farbe des Lenkradsymbols im unteren Teil des Tachometers. Ein graues Lenkrad steht für deaktivierte, ein grünes für aktivierte Unterstützung. Die Abstandsregelung funktioniert hingegen auch dann, wenn keine Fahrbahnmarkierungen vorhanden sind.

 

Bei der Lenkunterstützung handelt es sich im Prinzip um das gleiche System wie beim aktiven Spurhalte-Assistenten. Beim Pilot Assist ist die Lenkunterstützung allerdings höher und funktioniert in beide Richtungen, während der aktive Spurhalte-Assistent immer in die entgegengesetzte Richtung steuert, um ein drohendes Verlassen der Fahrspur zu verhindern.

 

Der Fahrer muss auch bei aktiviertem Pilot Assist jederzeit in Bereitschaft sein, die Kontrolle über das Fahrzeug zu übernehmen. Dazu muss er stets beide Hände am Lenkrad behalten. Ist dies nicht der Fall, greift die neue Funktion Emergency Stop Assist ein. Sie warnt den Fahrer in mehreren Schritten und bringt das Fahrzeug bei einer ausbleibenden Reaktion notfalls selbstständig zum Stillstand.

 

Belegter Nutzen

Eine im Mai 2018 veröffentlichte Studie des US-Instituts für Verkehrssicherheit IIHS (Insurance Institute for Highway Safety) belegt den hohen Nutzen der Sicherheitssysteme. So liegt die Zahl der Auffahrunfälle bei Fahrzeugen mit Notbremssystem um 50 Prozent geringer als bei Fahrzeugen ohne dieses System, bei Unfällen mit Verletzungsfolgen sind es sogar 56 Prozent. Die Zahl der Alleinunfälle durch Abkommen von der Fahrbahn (mit Verletzungsfolgen) sinkt mit Hilfe von Systemen wie Spurhalte-Assistent und Spurverlassenswarner um 21 Prozent, die Zahl der Unfälle beim Spurwechsel (mit Verletzten) verringert sich durch eine Totwinkelüberwachung wie BLIS um 23 Prozent. Besonders wirkungsvoll sind auch Systeme wie der Cross Traffic Alert mit Bremseingriff: Hier stellte die Studie eine Verringerung der Unfallzahlen beim Rückwärtsfahren um 62 Prozent fest.

 

LED-Scheinwerfer mit unverwechselbarem „Thors Hammer“-Motiv

Sicher, leuchtstark und unverwechselbar: Die hochmodernen LED-Scheinwerfer verleihen der Frontpartie des Volvo XC40 Recharge P8 AWD dank der integrierten LED-Tagfahrleuchten die charakteristische Optik der aktuellen Volvo Designsprache, die eine technische Anmutung mit skandinavischem Stil vereint.

 

Die LED-Hauptscheinwerfer verbinden Vorteile bei Ausleuchtung und Haltbarkeit mit höherer Energieeffizienz. Sie erzeugen einen längeren und breiteren Lichtstrahl, verbrauchen deutlich weniger Energie und bieten eine höhere Haltbarkeit als konventionelle Scheinwerfer: Über die gesamte Lebensdauer des Fahrzeugs verlieren sie keinerlei Leuchtkraft. Im Vergleich zu Halogen-Scheinwerfern produzieren sie ein mehr als doppelt so starkes Licht. Zudem wirkt das weißere Licht der LED-Scheinwerfer auf das menschliche Auge um 15 bis 20 Prozent heller als das von Xenon-Scheinwerfern.

 

Volvo bietet die LED-Scheinwerfer in zwei Ausführungen an. Bereits die Standardvariante verfügt über einen Fernlichtassistenten, der in Abhängigkeit von den entgegenkommenden Fahrzeugen automatisch zwischen Fernlicht und Abblendlicht wechselt. Optional sind Voll-LED-Scheinwerfer mit erweitertem Leuchtbereich bei eingeschaltetem Fernlicht sowie einem dynamischen Kurvenlicht verfügbar. Die Kurvenlichtfunktion vergrößert in Kurven und Kreuzungsbereichen das Sichtfeld des Fahrers gemäß dem aktuellen Lenkeinschlag um bis zu 30 Grad und sorgt damit für einen erheblichen Sicherheitsgewinn.

 

Zur Serienausstattung gehören auch LED-Nebelscheinwerfer mit Abbiegelicht, die tief im vorderen Stoßfänger angeordnet sind. Die Abbiegelichtfunktion wird bei Geschwindigkeiten unterhalb von 30 km/h ab einem bestimmten Lenkeinschlag oder beim Blinken sowie beim Rückwärtsfahren aktiviert und verbessert die Ausleuchtung beim Einparken, Zurücksetzen und anderen Fahrmanövern bei geringem Tempo. 

 

Schutz vor Überschlägen

Wie alle Volvo XC-Modelle verfügt der Volvo XC40 aufgrund seiner Höhe über das Überschlag-Schutzsystem Roll Stability Control (RSC). Es erkennt mit Hilfe von Sensoren das Risiko eines Überschlags, bremst notfalls eines oder mehrere Räder kontrolliert ab und drosselt die Motorleistung, um die Stabilität des Fahrzeugs wiederherzustellen.

 

Mehrgewicht und Hochvoltbatterie stellen spezielle Anforderungen an passive Sicherheit

Bei der Entwicklung des Volvo XC40 Recharge P8 AWD standen die Ingenieure vor der Herausforderung, das hohe passive Sicherheitsniveau des bisherigen Volvo XC40 auf die reine Elektrovariante zu übertragen. Aufgrund der 500 Kilogramm schweren Hochvoltbatterie muss die Karosseriestruktur des Fahrzeugs noch mehr Aufprallenergie aufnehmen können, um die Insassen bei einem Unfall zu schützen. Zugleich darf das Mehrgewicht nicht zu Lasten der Insassen der anderen Fahrzeuge gehen. Auch die Batterie selbst bedarf einer Schutzstruktur, damit sie bei und nach einer Kollision unbeschädigt bleibt. Durch eine Reihe von innovativen Lösungen konnten die Volvo Ingenieure diese Herausforderungen meistern.   

 

Der Volvo XC40 Recharge P8 AWD basiert auf der gleichen Karosseriestruktur wie der herkömmliche Volvo XC40. Der komplette Sicherheitskäfig rund um die Insassen besteht aus warmumgeformtem Borstahl, der aktuell härtesten Stahlsorte, die im Fahrzeugkarosseriebau verwendet wird. Hinzu kommen weitere Stahlsorten unterschiedlicher Festigkeit sowie Aluminium. Dieser fortschrittliche Materialmix garantiert in allen Unfallszenarien maximale Crash-Sicherheit und trägt zugleich zu einem geringen Fahrzeuggewicht bei, was sich wiederum positiv auf Kraftstoffverbrauch und Emissionen auswirkt. 

 

An der Vorderseite verfügt der vollelektrische Volvo XC40 über neu gestaltete und verstärkte untere Aufprallschutzträger. Sie nehmen möglichst viel Aufprallenergie auf und tragen zudem dazu bei, die Auswirkungen einer Kollision auf andere Fahrzeuge zu minimieren. Bei einem seitlich versetzten Frontalaufprall wird die Aufprallenergie durch eine neuartige Keilkonstruktion auf einen größeren Bereich verteilt und dadurch wirkungsvoller abgebaut. Die Neugestaltung der vorderen Schutzstruktur war nicht nur wegen des Mehrgewichts durch die Batterie notwendig geworden, sondern auch aufgrund des Wegfalls des Verbrennungsmotors im Frontbereich.

 

Um bei einem Heckaufprall die Aufprallenergie vom Fahrgastraum abzuleiten, ist der hintere Elektroantrieb in die Karosseriestruktur integriert. Auch die innovative Art der Kabelverlegung trägt zur Verteilung der Aufprallenergie bei und erhöht den Schutz der Batterie bei einer Heckkollision.

 

Sicherheitskäfig für die Hochvoltbatterie

Die Hochvoltbatterie ist in der Mitte der Karosseriestruktur platziert und wird von einem speziell entwickelten Gehäuse zusätzlich geschützt. Das Gehäuse ist vollständig in die Karosseriestruktur und in die Sicherheitszelle integriert, um bestmöglichen Schutz zu gewährleisten. Es besteht aus einem robusten Rahmen aus stranggepresstem Aluminium, der eine Knautschzone um die Batterie bildet und Aufprallenergie aufnehmen kann. Dadurch ist die Batterie bei unterschiedlichen Kollisionsarten wirkungsvoll geschützt; Undichtigkeiten während und nach einer Kollision werden verhindert.

 

Sicherheits-Lenksäule, Airbags und Sicherheitsgurte

Innen sorgen eine Sicherheits-Lenksäule, die im Falle einer Frontalkollision wegbricht, sowie Aktiv-Sicherheitsgurte mit Gurtstraffern und Gurtkraftbegrenzern für ein Höchstmaß an passiver Sicherheit. Die Gurtkraftbegrenzer an den hinteren äußeren Sitzen funktionieren zweistufig und passen die Druckreduzierung daran an, ob sich ein Erwachsener oder ein Kind auf dem Sitz befindet.

 

Das Auskuppeln des Bremspedals verringert bei einem Unfall das Verletzungsrisiko für den rechten Fuß und das rechte Bein des Fahrers. Es wird bei einem Frontalaufprall durch eine pyrotechnische Vorrichtung freigegeben, wenn sich der Fuß auf dem Pedal befindet. Die Auslösung erfolgt durch die gleichen Sensoren, die auch die Gurtvorstraffer und die Frontairbags aktivieren. Zur Ausstattung gehören darüber hinaus zweistufige Frontairbags, Seiten- und Kopf-Schulterairbags sowie ein Knieairbag für den Fahrer.

In Verbindung mit dem optionalen IntelliSafe Surround Sicherheitspaket kommt zusätzlich eine Voraktivierung der Gurtstraffer zum Einsatz. Diese agieren mit der Steuereinheit für die Airbags, der Steuereinheit der ADAS-Plattform, den Radsensoren und den Sensoren der Bremsanlage, um kritische Situationen, die zu einem Unfall führen können, zu erkennen. Je nach Situation werden die Sicherheitsgurte über die elektrische Gurtstraffung in zwei Stufen gespannt und können so durch eine entsprechende Fixierung von Fahrer und Beifahrer das Verletzungsrisiko bei einem Unfall deutlich reduzieren. 

Sitze mit Schleudertrauma-Schutzsystem WHIPS

Seit der Markteinführung 1998 gehört das patentierte Whiplash Protection System (WHIPS) von Volvo zu den besten Schleudertrauma-Schutzvorrichtungen auf dem Markt, seit 2000 ist es ein Standard-Feature in jedem neuen Volvo Modell. Im Unterschied zu anderen Systemen, bei denen im Falle eines Heckaufpralls lediglich die Kopfstützen eine spezielle Schleudertrauma-Schutzwirkung entfalten, folgen beim Volvo System sowohl die Kopfstütze als auch die Rückenlehne der Bewegung des Körpers, bremsen ihn ab und reduzieren so die Fliehkräfte, die auf die Halswirbelsäule einwirken.

 

Volvo hat dieses Sicherheitssystem kontinuierlich weiterentwickelt und diese Auffangbewegung weiter perfektioniert, sodass während des gesamten Ablaufs ein noch besserer Kontakt zwischen Kopf und Kopfstütze gewährleistet ist. In den Vordersitzen des Volvo XC40 kommt die neueste Version des Schleudertrauma-Schutzsystems zum Einsatz; auch die Kopfstützen wurden dazu neu gestaltet. Sie wurden so konzipiert, dass sie genau den richtigen Abstand zum Kopf haben, um im Falle eines Heckaufpralls ihre größtmögliche Schutzwirkung entfalten zu können. 

 

Die Sitze verfügen darüber hinaus über einen extrem stabilen Rahmen, der aus verschiedenen Stahlsorten besteht und auch bei einem Seitenaufprall eine hohe Schutzwirkung bietet. Zudem verfügen alle Sitze über einen integrierten Durchtauch-Schutz, der das Risiko verringert, bei einem Unfall unter dem Sicherheitsgurt hindurch zu rutschen. Als Teil der Run-off Road Protection sind die Sitze mit energieabsorbierenden Sitzflächen ausgerüstet, die bei vielen Unfallarten die entstehenden vertikalen Kräfte abschwächen und auf diese Weise die Passagiere vor schweren Wirbelsäulenverletzungen schützen können.   

 

Vorbildliche Kindersicherheit

Kindersicherheit hat für Volvo seit jeher eine hohe Priorität. Im Zuge der Erneuerung der Modellpalette hat Volvo auch eine neue Generation von Kindersitzen entwickelt, die ein nochmals verbessertes Sicherheits- und Komfortniveau bieten.

 

Volvo empfiehlt, dass Kinder bis zu einem Alter von vier Jahren aus Sicherheitsgründen in rückwärtsgerichteten Sitzen transportiert werden, danach bis zu 1,40 Meter in speziellen Kindersitzen oder auf Sitzerhöhungen. Allerdings erlauben viele Eltern ihren Kindern zu früh, mit dem Gesicht in Fahrtrichtung zu sitzen. Einer der Gründe ist der Komfort, denn manche Kinder beschweren sich über die fehlende Beinfreiheit oder zu hohe Hitze durch die Polster.

 

Hier setzt die aktuelle Generation der Volvo Kindersitze an, die gemeinsam mit dem weltweit führenden Kindersitz-Hersteller Britax-Römer entwickelt wurden: Während das schlankere Design die Beinfreiheit vergrößert und den Sitzkomfort insgesamt erhöht, verfügen die Sitze über eine atmungsaktive und komfortable Polsterung aus 80 Prozent Wolle, die bequem und widerstandsfähig ist und sowohl bei niedrigeren als auch bei höheren Temperaturen angenehm wirkt. Die Kinder sind in den rückwärtsgerichteten Sitzen daher komfortabler unterwegs und lassen sich länger in dieser Position transportieren. Dies hat wiederum direkten Einfluss auf die Kindersicherheit.

 

Volvo bietet Kindersitze für jedes Alter an. Die Babyschale eignet sich für Kinder bis 13 kg oder zwölf Monate, der rückwärtsgerichtete Kindersitz für Kinder von neun Monaten bis sechs Jahren (9-25 kg), wobei Volvo eine Nutzung mindestens bis zu einem Alter von vier Jahren empfiehlt. Für Kinder von vier bis zehn Jahren (15-36 kg) bietet Volvo einen Kindersitz mit vorwärtsgerichteter Sitzposition an. Als neueste Version des klassischen Zubehör-Kindersitzkissens bietet Volvo für den Volvo XC40 ein Gurtkissen mit Rückenlehne an, das sich für die Altersgruppen vier bis zehn Jahre zwischen 15 und 36 Kilogramm eignet. Es ist ebenfalls mit dem neuen Volvo Wollstoff bezogen und auch in einer Luxusversion mit Nubuk-Textil- und Lederbezug verfügbar. Dank der Sitzerhöhung sitzt das Kind in einer Position, in der es durch den Dreipunkt-Sicherheitsgurt optimal geschützt ist.

 

Wer sein Kind in einem rückwärtsgerichteten Sitz auf dem Beifahrersitz vorn transportiert, muss den Beifahrer-Airbag deaktivieren. Dazu befindet sich ein Drehschalter ganz rechts an der Armaturentafel. Ein Hinweis auf die Deaktivierung – und erneute Aktivierung – des Airbags wird im Informations-Display angezeigt und muss vom Fahrer bestätigt werden. Bei der Nutzung eines vorwärtsgerichteten Kindersitzes auf dem Beifahrersitz empfiehlt Volvo hingegen das Einschalten des Beifahrer-Airbags.

 

Einfach und sicher befestigt werden die Kindersitze mit Hilfe der serienmäßigen ISOFIX-Befestigungsösen an den äußeren hinteren Sitzen. Die hinteren Türen sind mit einer manuellen Kindersicherung ausgestattet, die verhindert, dass sich die Türen von innen öffnen lassen. Optional ist eine elektrische Kindersicherung erhältlich, die über eine Taste an der Innenseite der Fahrertür bedient wird und auch die elektrischen Fensterheber hinten deaktiviert.

 

Informationssystem IDIS entlastet den Fahrer

Ablenkungen können beim Autofahren fatale Folgen haben. Mit dem aus der Flugzeugtechnik abgeleiteten intelligenten Fahrer-Informations-System IDIS vermeidet Volvo eine Reizüberflutung und ermöglicht es dem Fahrer, seine Aufmerksamkeit in kritischen Situationen ungestört auf den Verkehr zu richten. So setzt IDIS zum Beispiel beim Überholen, starken Lenkbewegungen oder harten Bremsmanövern klare Prioritäten: Alle Informationen, die nicht sicherheitsrelevant sind, werden für maximal fünf Sekunden zurückgehalten und erst danach wieder freigegeben. Dazu zählen beispielsweise bestimmte Meldungen des Bordcomputers, die Sprachausgabe des Navigationssystems oder eingehende SMS und Telefonanrufe. In letztem Fall ertönt für den Anrufer das Besetztzeichen (Funktion auf Wunsch deaktivierbar). Innerhalb dieser Zeitspanne hat sich im Regelfall der normale Belastungsgrad des Fahrers wieder eingestellt.

 

Um ein präzises mathematisches Abbild der aktuellen Fahrsituation zu erhalten, gleicht die IDIS Steuersoftware die Signale zahlreicher Sensoren aus dem Datenstrom der Bordelektronik ab und verarbeitet sie zu einem realistischen Abbild der Fahrerbeanspruchung. So liefern beispielsweise die ABS-Radsensoren präzise Messwerte der aktuellen Fahrgeschwindigkeit, während zwei Potenziometer Informationen über die Stellung und Betätigungsgeschwindigkeit von Gas- und Bremspedal registrieren.

 

Ein Steuerradwinkel-Sensor kontrolliert außerdem permanent die Größe und Geschwindigkeit des Lenkeinschlags, die Beschleunigungs- und Neigungssensoren der elektronischen Stabilitätskontrolle ESC erfassen die Lage der Karosserie. In Verzögerungssituationen geht zudem der Bremshydraulikdruck in die Berechnung ein. Um Fehlinterpretationen der Fahrsituation auszuschließen, arbeitet IDIS mit der für Volvo typischen Dreifach-Messsicherheit: Erst wenn zwei analoge und ein digitales Signal die Situation gleichlautend beschreiben, wird das System aktiv.

 

Volvo on Call: Optimiertes Sicherheitssystem mit Smartphone-Applikation

Mit dem Kommunikationssystem Volvo on Call (VOC) bietet der schwedische Premium-Hersteller seinen Kunden rund um die Uhr schnelle und zuverlässige Hilfe bei einem Verkehrsunfall oder einer Panne. Das 2001 erstmals eingeführte System – das erste seiner Art in der gesamten Automobilbranche – wird kontinuierlich weiterentwickelt und um neue Funktionen erweitert. Im Volvo XC40 ermöglicht Volvo on Call zudem eine private Carsharing-Funktion.

Vorbildliche Service- und Sicherheitsfunktionen

Generell lässt sich Volvo on Call bei Einbruch, Diebstahl des Fahrzeugs oder bei Verlust der Schlüssel nutzen. Eine der wichtigsten Funktionen ist aber der automatische Notruf. Sobald ein Airbag oder ein Gurtstraffer ausgelöst werden, informiert das System selbsttätig die VOC Einsatzzentrale des jeweiligen Landes. Hier benachrichtigt der Mitarbeiter umgehend Rettungsdienst und Polizei und weist ihnen den Weg zum Fahrzeug, das bis auf zehn Meter genau geortet werden kann.

 

Das eingebaute GPS-Satellitensystem ermittelt zugleich die genaue Position des Fahrzeugs und leitet diese Daten an den lokalen VOC Operator weiter. Bei einem Notfall kann der Fahrer außerdem die „SOS“-Taste in der Mittelkonsole drücken und wird dann automatisch mit einem VOC Mitarbeiter verbunden, der je nach Bedarf Polizei, Ambulanz oder andere Rettungsdienste zum Fahrzeug schickt. Zugleich bietet das System eine effiziente Pannenhilfe. Dazu drückt der Fahrer einfach die „On Call“-Taste im Fahrzeug und wird dann umgehend mit einem VOC Mitarbeiter verbunden. Dieser organisiert einen Pannendienst und führt ihn zum Fahrzeug. VOC steht grenzüberschreitend in nahezu ganz Westeuropa zur Verfügung.

 

Bei Volvo on Call inbegriffen ist eine vielseitige App für gängige Smartphones, die sich auch mit sogenannten Wearables wie Apple Watch und Android Wear sowie mit dem Microsoft Band 2 koppeln lässt. Die App ist über den „App Store“, den „Google Play Store“ oder den „Windows Phone Store“ erhältlich, wird mittels einer entsprechenden PIN der VOC Einheit aktiviert und ist an die Laufzeit von VOC gekoppelt. Auch vom heimischen PC oder Tablet aus kann über Volvo on Call eine Verbindung mit dem Fahrzeug hergestellt werden. Die Applikation ist eines der am weitesten verbreiteten Kommunikationssysteme für das Auto. Die Smartphone-Anwendung ist in rund 50 Ländern verfügbar und deckt damit mehr als 90 Prozent der weltweiten Verkäufe ab.

 

Privates Carsharing mit Familie und Freunden

Mit dem Volvo XC40 hat Volvo eine private Carsharing-Funktion eingeführt, die ebenfalls über Volvo on Call funktioniert. Damit kann der Fahrzeughalter den Volvo XC40 mit der Familie, Freunden oder Kollegen teilen. Eine physische Übergabe des Schlüssels ist nicht notwendig: Der Besitzer sendet dem Gast über Volvo on Call einen „digitalen Schlüssel“ zu und ermöglicht ihm damit den Zugang zum Fahrzeug. Der Gast entriegelt das Fahrzeug über Volvo on Call und aktiviert damit den im Fahrzeug deponierten „Care Key“. Nach der Fahrt deaktiviert der Nutzer den Care Key und verriegelt das Fahrzeug per Volvo on Call. Besitzer und Gast erhalten über die App zudem ein Abschlussprotokoll zur Fahrt. Weil der Care Key stets im Fahrzeug bleiben kann, ist der Volvo XC40 jederzeit bereit, mit der Familie, Freunden und Kollegen geteilt zu werden.

 

Praktische Features mit hoher Komfortfunktion

Mithilfe der App kann der Volvo Fahrer wichtige Informationen via Smartphone abrufen: zum Beispiel Parameter wie Tankinhalt, Restkilometer sowie aktuelle Betriebsstände der Flüssigkeiten. Über die Ortungsfunktion kann der Standort des Fahrzeugs mit einer Genauigkeit von einem Kilometer lokalisiert werden. Zur Erleichterung der Suche können zudem Hupe und Beleuchtung für fünf Sekunden aktiviert werden. Außerdem lässt sich aus der Ferne überprüfen, ob Türen, Fenster und Kofferraum tatsächlich verriegelt sind. Darüber hinaus werden Fehlermeldungen und Warnungen wie defekte Lampen, eine Wartungserinnerung oder ein Einbruch direkt an das Smartphone übertragen.

 

Selbst für das Ausfüllen eines Fahrtenbuches ist das System hilfreich, da der Tageskilometerstand, der Kraftstoffverbrauch oder der Durchschnittsverbrauch ausgelesen und im Excel-Format heruntergeladen werden können. Die gefahrenen Routen der vergangenen 40 Tage lassen sich zudem auf einer Karte anzeigen. Ebenfalls via Smartphone kann der Fahrer die Fahrzeugidentifikationsnummer oder den Stand des VOC Vertrages ablesen. Mit der integrierten SIM-Karte lässt sich über Volvo On Call zudem ein WLAN Hotspot einrichten, über den alle Passagiere auf das Internet zugreifen können.

 

Zusatzfunktionen für eine komfortable Elektromobilität

Zusätzlich bietet die Volvo on Call App beim Volvo XC40 Recharge P8 AWD einige weitere Funktionen, mit denen die Kunden ihr elektrisches Fahrerlebnis und den alltäglichen Umgang mit dem Fahrzeug besonders komfortabel gestalten können.

 

So lässt sich über die App der aktuelle Ladestand der Batterie aus der Ferne abrufen. Ist das Fahrzeug gerade mit einer Ladestation oder Steckdose verbunden, kann der Nutzer per Volvo on Call App auch den voraussichtlichen Zeitpunkt ablesen, wann die Batterie den eingestellten Ladestand erreicht – Volvo empfiehlt, die Batterie auf maximal 80 Prozent zu laden. Öffentliche Ladestationen können per App oder direkt im Fahrzeug über die Suchfunktion „Finding Charging“ gesucht und über Google Maps direkt angesteuert werden.

 

Bei parkendem Fahrzeug lässt sich über die Volvo on Call App außerdem die Vorklimatisierung des Innenraums planen und starten. Je nach Außentemperatur kann der Fahrgastraum vorgeheizt oder abgekühlt werden, um eine angenehme Temperatur von 22 Grad Celsius zu erreichen und für bis zu 30 Minuten zu halten. Die Vorklimatisierung ist unabhängig davon möglich, ob das Fahrzeug gerade geladen wird oder nicht. Es ist aber besonders effizient, das Fahrzeug bereits während des Ladevorgangs zu klimatisieren, da so die Reichweite nicht beeinträchtigt wird. Stattdessen sinkt der Klimatisierungsbedarf während der Fahrt, was die effektive Reichweite sogar erhöht.

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Unplug and play.
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418 km Rein elektrische Reichweite*

40 min. ~80% geladen**

4,9 Sek. 0-100 km/h

Google Inklusive

* Die Reichweite gemäß WLTP-Fahrzyklus und die tatsächliche Reichweite können unterschiedlich sein.

** Gleichstrom-Schnellladung bis zu 150 kW unter optimalen Ladebedingungen. Die Ladezeiten variieren und hängen von verschiedenen Faktoren ab, z. B. von der Außentemperatur, der aktuellen Batterietemperatur, der Ladevorrichtung sowie dem Zustand von Batterie und Fahrzeug.

Informationen zum Volvo XC40 Recharge Pure Electric

Der Volvo XC40 Recharge P8 AWD: Der erste vollelektrische Volvo

  • Leistungsstarker Elektroantrieb mit zwei E-Motoren: 300 kW (408 PS) und 660 Nm

  • 78-kWh-Hochvoltbatterie zentral im Fahrzeugboden integriert

  • Mehr als 400 Kilometer Reichweite (WLTP)

  • Gleichstrom-Schnellladen mit bis zu 150 kW möglich

  • Allradantrieb und bis zu 1.500 Kilogramm Anhängelast

  • Convenient Entry und Start – Fahrzeugstart über Betätigung des Bremspedals und Einlegen des Rückwärts- oder Vorwärtsgangs

  • Ein-Pedal-Fahren steigert Fahrkomfort und maximiert Energierückgewinnung

Ausstattung

  • Umfangreiche Technik- und Komfortausstattung

  • Infotainmentsystem auf Android-Basis mit Google Maps und Online-Funktionen

  • Exklusive Extras und attraktive Ausstattungspakete

Der Volvo XC40 Recharge P8 AWD verbindet eine sportliche Optik mit einem hohem Komfort- und Technikniveau. Die umfangreiche Serienausstattung der Linie „Pure Electric“ lässt sich durch weitere attraktive Einzeloptionen und Pakete zusätzlich aufwerten.

Markentypisch umfassend und fortschrittlich ist die Sicherheitsausstattung des elektrisch betriebenen Volvo XC40. Das Notbremssystem Volvo City Safety verhindert Kollisionen mit anderen Fahrzeugen, Motorrädern, Fußgängern, Fahrradfahrern und Wildtieren, der Kreuzungs-Bremsassistent reduziert das Unfallrisiko beim Linksabbiegen im Stadtverkehr und auf Landstraßen, die Oncoming Lane Mitigation verringert die Gefahr einer Kollision mit entgegenkommenden Fahrzeugen, die Road Edge Detection warnt vor dem unbeabsichtigten Verlassen der Fahrbahn und das Run-off Road Protection System schützt die Passagiere bei Unfällen durch Abkommen von der Straße vor Verletzungen. Die beiden Sicherheitssysteme Hazard Light Alert und Slippery Road Alert erlauben über ein Cloud-basiertes Netzwerk einen Informationsaustausch zwischen Fahrzeugen und machen den Fahrer auf mögliche Gefahren aufmerksam.  

Bedienung und Innenraum

  • Infotainmentsystem auf Android-Basis mit Google Maps und Google Assistant

  • Digitale Anzeigen mit neuem Layout und optimierter Menüstruktur

  • Over-the-Air-Updates für schnelle und unkomplizierte Aktualisierungen

Mit dem Volvo XC40 Recharge P8 AWD setzt Volvo neue Maßstäbe bei Bedienung und Vernetzung. Das vollelektrisch betriebene Kompakt-SUV ist das erste Modell des schwedischen Premium-Automobilherstellers, das über ein gemeinsam mit Google entwickeltes Infotainment- und Konnektivitätssystem verfügt. Es basiert auf dem Betriebssystem Android Embedded OS und bietet Zugang zu den fortschrittlichsten und bedienfreundlichsten Angeboten, die es in diesem Bereich gibt.

Design

  • Verkleideter Kühlergrill in Wagenfarbe und weitere eigenständige Details

  • Schwarzes Kontrastdach und neue exklusive Außenfarbe

  • Ausgewogene Proportionen und dynamische Straßenlage

Der Volvo XC40 Recharge P8 AWD markiert den Start des schwedischen Premium-Automobilherstellers in eine neue Ära: Er ist das erste vollelektrisch angetriebene Fahrzeug von Volvo und verleiht der von Mild- und Plug-in-Hybridmodellen eingeleiteten Elektrifizierung einen zusätzlichen kräftigen Schub.

Sicherheit

  • Erfüllt höchste Anforderungen an aktive und passive Sicherheit

  • Neu konzipierte und verstärkte Frontstruktur sowie Batterie-Sicherheitskäfig

  • Wegweisende Assistenzsysteme serienmäßig

Kein Verbrennungsmotor unter der Fronthaube, dafür eine Hochvoltbatterie im Unterboden:

Als reines Elektroauto erforderte die Entwicklung des Volvo XC40 Recharge P8 AWD eine grundlegende Anpassung des Sicherheitskonzepts. Der Anspruch des Unternehmens gilt dabei unabhängig vom Antrieb: Ein Volvo muss immer zu den sichersten Fahrzeugen gehören, die auf den Straßen unterwegs sind.

Antrieb

  • Zwei leistungsstarke Elektromotoren mit insgesamt 300 kW (408 PS) und 660 Nm

  • 78-kWh-Hochvoltbatterie bietet mehr als 400 Kilometer Reichweite

  • Ein-Pedal-Fahren steigert Komfort und Rekuperationsgrad

Kraftvoll, komfortabel und unnachahmlich geschmeidig: Mit seinen beiden leistungsstarken Elektromotoren bietet der Volvo XC40 Recharge P8 AWD ein einzigartiges Fahrerlebnis. Eindrucksvolles Anfahren aus dem Stand, müheloses Beschleunigen und leises Dahingleiten machen das Fahren mit dem ersten rein elektrischen Volvo so facettenreich wie begeisternd.

Fahrwerk

  • Tiefer Schwerpunkt und ausgewogene Gewichtsverteilung

  • Leistungsfähiger Allradantrieb mit heckbetonter Abstimmung

  • Anhängelast von bis zu 1.500 Kilogramm

Die ebenso mühelose wie kraftvolle Art der Beschleunigung ist nur die eine Seite der Faszination, die das vollelektrische Fahrerlebnis mit dem Volvo XC40 Recharge P8 AWD ausmacht; mindestens genauso begeisternd sind die Dynamik, Stabilität und Kontrolle, die das erste rein elektrische angetriebene Volvo Modell auf der Straße vermittelt.

Verantwortlich dafür sind vor allem zwei Faktoren: die grundlegende Fahrzeugstruktur mit der tief und zentral angeordneten Batterie und das Antriebsprinzip mit je einem Elektromotor an der Vorder- und an der Hinterachse, die einen leistungsfähigen und dynamischen Allradantrieb sicherstellen. Nebenbei punktet der elektrische Volvo XC40 dadurch auch mit einer Anhängelast von bis zu 1.500 Kilogramm. Eine halbelektrisch herausklappbare Anhängerkupplung ist optional verfügbar.

Umwelt

  • Ressourcenschonende Fahrzeugentwicklung und -produktion

  • Mild- und Plug-in-Hybride treiben Elektrifizierung voran

  • Auf dem Weg zum klimaneutralen Unternehmen

Sorgsamer Umgang mit Ressourcen gehört bei Volvo zu den elementaren Prinzipien in der Entwicklung und Produktion von Fahrzeugen. Volvo setzt auf zukunftsweisende Konzepte – und das beinhaltet nicht nur technischen Fortschritt für mehr Fahrvergnügen, sondern vor allem auch Vorsorge für die Umwelt und für kommende Generationen. 

Der neue Volvo XC40 Recharge
Der neue Volvo XC40 Recharge

Zwei Elektromotoren

Genießen Sie mit dem neuen Volvo XC40 Recharge Pure Electric ein inspirierendes und ausgereiftes Fahrerlebnis. Dafür sorgen zwei Hochleistungs-Elektromotoren, die beide Achsen mit einer Gesamtleistung von 300 kW (408 PS) und einem maximalen Drehmoment von 660 Nm antreiben. Erleben Sie schnelles Anfahren, Allrad-Sensibilität und eine geschmeidige, lineare Beschleunigung bei jeder Geschwindigkeit - und das nahezu geräuschlos und komplett emissionsfrei. In Kombination mit dem One-Pedal-Drive ergibt sich so ein intuitives und dynamisches Fahrerlebnis mit einem Gefühl absoluter Kontrolle - ein Fahrzeug, das Ihnen bedingungslos folgt.

Google-Konnektivität

Die Bedienung eines Fahrzeugs sollte genauso intuitiv sein wie die Ihres Smartphones. Aus dieser Überzeugung heraus haben wir den neuen Volvo XC40 Recharge Pure Electric mit Google-Serivces ausgestattet. Damit stehen Ihnen bekannte und bewährte Navigationsfunktionen ebenso zur Verfügung wie die hilfreiche Sprachsteuerung Google Assistant. Hinzu kommen nützliche In-Car-Apps aus dem Google Play Store, die nahtlos in Ihr Fahrzeug integriert sind. Wenn die Technologie Sie und Ihr Leben im Laufe der Zeit kennengelernt hat, macht sie Ihnen Vorschläge, die Ihren Alltag erleichtern können. Ab sofort ist Ihr Fahrzeug ein Teil Ihres digitalen Lebens – sogar ohne Telefon.

Carsharing

Mit der Volvo On Call App können Sie Ihr Fahrzeug ganz einfach anderen Personen zur Verfügung stellen. Freunde, Familienmitglieder und Kollegen erhalten Zugang zu Ihrem neuen Volvo XC40 Recharge Pure Electric, unabhängig davon, wo Sie sich gerade befinden. Diese können das Fahrzeug mit ihrem Handy öffnen und einfach losfahren. Intelligent, einfach und sicher – und ein Riesenschritt in ein nachhaltigeres Leben.

Nachhaltiges Fahrvergnügen

Erleben Sie emissionsfreies und dynamisches Fahrvergnügen mit dem neuen Volvo XC40 Recharge Pure Electric - gemacht für Sie und die Welt, in der wir gemeinsam leben.

Emissionsfreies Fahren

Vollelektrisch zu fahren bedeutet, ganz ohne Abgasemissionen zu fahren: Kein Kohlendioxid, keine Rußpartikel, kein Stickoxid. Nur der pure Fahrspaß – ohne, dass die Natur den Preis dafür zahlt.

Recycelte Materialien

Der neue Volvo XC40 Recharge Pure Electric ist auf minimale Umweltbelastung ausgelegt – das schließt auch die Verwendung nachhaltiger Materialien mit ein. So besteht etwa die Innenverkleidung komplett aus recyceltem Kunststoff. Unsere Vision: Bis zum Jahr 2025 sollen 25% des gesamten verwendeten Kunststoffs in unseren Fahrzeugen aus recycelten Materialien stammen. Am Ende eines Fahrzeuglebens können 95% des gesamten Fahrzeugs und die Batterie recycelt werden. So wird ein Großteil der Ressourcen nachhaltig wiederverwendet.

Carsharing

Wenn Sie Ihr Fahrzeug vorübergehend anderen Personen zur Verfügung stellen wollen, können Sie das mit der Carsharing Funktion ganz einfach tun. Über die Volvo On Call App können Sie Freunden, Familienmitgliedern und Kollegen direkt Zugang zu Ihrem neuen Volvo XC40 Recharge Pure Electric gewähren – wo Sie auch gerade sind. Über das Smartphone können diese das Fahrzeug öffnen und einfach losfahren. Intelligent, sicher und einfach: ein gewaltiger Schritt in ein nachhaltigeres Leben.

Sicherheit serienmäßig

Mit gutem Gewissen sicher fahren: Genießen Sie die Fahrt in einem kompakten, vollelektrischen SUV, das schützt, was Ihnen wichtig ist.

Pilot Assist

Auf Wunsch unterstützt Sie der neue Volvo XC40 Recharge Pure Electric auch während der Fahrt. Das Fahrassistenzsystem Pilot Assist hält eine voreingestellte Geschwindigkeit sowie den Abstand zu vorausfahrenden Fahrzeugen und kann bei Bedarf in die Lenkung eingreifen, damit Sie sicher in Ihrer Fahrspur bleiben. Das macht das Fahren sicherer, angenehmer und entspannter. Bitte beachten Sie: Halten Sie Ihre Hände auch bei aktivierter Pilot-Assist-Funktion stets am Lenkrad und richten Sie Ihre Aufmerksamkeit auf die Straße.

BLIS – Blind Spot Information mit Lenkassistent

Wir haben diese Technologie entwickelt, um Sie bei der Wahl der richtigen Entscheidung zu unterstützen. Beim Versuch die Spur zu wechseln, während sich die Fahrzeuge in Ihrem toten Winkel befinden, werden Sie vom Blind Spot Information System gewarnt und sanft in Ihre Spur zurückgelenkt. Sie haben die Kontrolle, die Technologie steht Ihnen zur Seite.

Anti-Diebstahl-Schlüsselanhänger

Ihren neuen Volvo XC40 Recharge Pure Electric können Sie beruhigt parken. Eine ausgereifte Diebstahlschutztechnologie sorgt dafür, dass Ihr Fahrzeug an Ort und Stelle ist, wenn Sie es brauchen. Sie verhindert auch, dass Diebe das Funksignal Ihrer Fernbedienung abfangen, während Sie zuhause sind. Es ist unmöglich, das Signal zu kopieren, wenn der Schlüssel nicht in Bewegung ist.

FAQ Volvo XC40 Recharge

Wie weit kann ich fahren, bevor ich die Batterie aufladen muss?

Die Batterie hat eine Nennkapazität von 78 kWh. Eine voll aufgeladene Batterie bietet Ihnen eine prognostizierte Reichweite von mehr als 400 km* bei einem gemischten Fahrstil, bis Sie wieder aufladen müssen. Die effektive Reichweite unter realen Bedingungen hängt aber auch von Ihrem Fahrstil und anderen Umständen wie Außentemperatur, Wetter, Wind, Topografie und Straßenverhältnissen ab. Auch wie viel Strom Sie für Fahrzeugfunktionen wie Heizung und Klimaanlage nutzen, hat Einfluss auf die Reichweite. Eine Möglichkeit, die Reichweite zu optimieren, besteht darin, das Fahrzeug schon während des Ladevorgangs auf die gewünschte Temperatur zu bringen. Sie können aber auch eine Wärmepumpe integrieren, die wertvolle Energie einspart.

Im Alltag werden Sie die Batterie aber vermutlich einfach dann laden, wenn Ihr Fahrzeug an einem Ort parkt, wo dies möglich ist – zu Hause, bei der Arbeit oder in der Stadt.

* Reichweite gemäß WLTP-Zyklus, kann unter realen Bedingungen variieren. Zahlen basieren auf vorläufigen Zielwerten. Endgültige Fahrzeugzertifizierung steht noch aus.

Mit welchen Ladezeiten muss ich zu Hause rechnen?

Die Ladezeit hängt von den genutzten Vorrichtungen und Ihrer Elektroinstallation zu Hause ab. Das Standard-Ladekabel mit Haushaltsstecker dient vor allem als Zusatzkabel und empfiehlt sich nicht für das regelmäßige Aufladen. Je nach Markt dauert es mit diesem Kabel zwischen 30 und 55 Stunden, um eine leere Batterie zu 80 % aufzuladen. Oder um es konkreter auszudrücken: ca. 7,5–14 km Reichweite pro Stunde. Für das regelmäßige Aufladen zu Hause in erheblich kürzerer Zeit empfehlen wir Ihnen ein Kabel mit einer Ladekapazität von bis zu 3,5 kW oder 11 kW. Mit diesen Kabeln beträgt die Ladezeit ca. 18,5 bzw. 5,5 Stunden (ca. 20–60 km Reichweite pro Stunde).

Die effizienteste integrierte Ladelösung für zu Hause ist aber die Wallbox von Volvo. Diese leistungsstarke Installation mit 11 kW und 32 A ermöglicht eine ungefähre Ladezeit von 5,5 Stunden (von 0 % bis 80 %) oder 60 km Reichweite pro Stunde.

Wenn Sie Ihr Fahrzeug an Ladestationen unterwegs laden, ist eher mit kürzeren Ladezeiten zu rechnen, z. B. von 40 % auf 80 % (11 kW AC bieten Ihnen rund 55–60 km Reichweite pro Stunde). Und auf längeren Fahrten können Sie Stationen mit Gleichstrom-Schnellaufladung nutzen. An einer Ladestation mit einer Leistung von 150 kW laden Sie Ihre Batterie in rund 40 Minuten von 10 % auf ca. 80 % auf (das entspricht 100 km Reichweite in 10 Minuten). Gerade lange genug, um eine kurze Pause einzulegen und einen Happen zu essen.

Bitte beachten Sie: Die Ladezeiten variieren und hängen von verschiedenen Faktoren ab, z. B. von der Außentemperatur, der aktuellen Batterietemperatur, der Ladevorrichtung sowie dem Zustand von Batterie und Fahrzeug.

Wie teuer ist es, die Batterie des neuen Volvo XC40 Recharge Pure Electric aufzuladen?

Die Stromkosten variieren von Ort zu Ort, liegen aber meist unter den Kosten für Benzin oder Diesel. Die geringeren Kraftstoffkosten sind übrigens einer der Gründe, die für den Umstieg auf ein Elektrofahrzeug sprechen. Wer noch mehr sparen will, stellt den neuen Volvo XC40 Recharge Pure Electric so ein, dass er sich dann auflädt, wenn die Strompreise am günstigsten sind, was meist nachts der Fall ist.

Kann die Batterie ausgetauscht werden?

Wenn die Batterie ausgetauscht werden muss, ist das ebenso einfach möglich wie bei jeder anderen technischen Komponente des Fahrzeugs.

Kann ich den neuen Volvo XC40 Recharge Pure Electric auch für Langstrecken nutzen?

Unser vollelektrisches Kompakt-SUV ist perfekt geeignet, um auf komfortable Weise lange Strecken zu fahren. Die hohe Kapazität der Batterie mit einer prognostizierten Reichweite von mehr als 400 km* sorgt dafür, dass Sie das auch tun können, ohne sich Gedanken übers Laden machen zu müssen. Müssen Sie während der Fahrt die Batterie wieder aufladen, können Sie dies an einer Wechselstrom-Ladestation oder einer Gleichstrom-Schnellladestation tun. Die Gleichstrom-Schnellaufladung mit bis zu 150 kW macht es möglich, die Batterie innerhalb von rund 40 Minuten von 10 auf 80 % aufzuladen (oder um rund 100 km Reichweite in 10 Minuten) – gerade lange genug, um eine kurze Pause einzulegen oder einen Happen zu essen.

* Reichweite gemäß WLTP-Zyklus, kann unter realen Bedingungen variieren. Zahlen basieren auf vorläufigen Zielwerten. Endgültige Fahrzeugzertifizierung steht noch aus.

Wie groß ist der Kofferraum des neuen Volvo XC40 Recharge Pure Electric?

Durch das intelligente Batteriedesign haben alle Insassen ebenso viel Platz wie in einem herkömmlichen Volvo XC40, das bedeutet Raum für kompromisslose Vielseitigkeit und intelligente Staulösungen. Der hintere Teil des Gepäckraums verfügt über ein Ladevolumen von 413 Litern. Die Batterie nimmt den Platz unter dem Gepäckraumboden ein. Dies wird jedoch zum großen Teil durch den vorderen Gepäckraum kompensiert, der unter der Motorhaube viel Platz für Ladekabel und anderes bietet.

Welche Last kann ich mit dem neuen Volvo XC40 Recharge Pure Electric in einem Anhänger ziehen?

Wir sind der Ansicht, dass ein rein elektrischer Antrieb nicht zulasten der Alltagstauglichkeit gehen sollte. Sie können daher mit dem neuen Volvo XC40 Recharge Pure Electric bis zu 1.500 kg Anhängelast ziehen.

Welches Zubehör brauche ich, um meinen neuen Volvo XC40 Recharge Pure Electric zu Hause einfach und sicher aufzuladen?

Das Standard-Ladekabel ist hauptsächlich als Zusatzkabel für Haushaltssteckdosen gedacht und empfiehlt sich nicht für das regelmäßige Aufladen. Für regelmäßiges und erheblich schnelleres Laden zu Hause können Sie entweder ein einphasiges 16A-Kabel mit blauem Stecker oder ein dreiphasiges 16A-Kabel mit rotem Stecker nutzen. Diese laden mit bis zu 3,5 kW (einphasig) bzw. 11 kW (dreiphasig). Und wenn es zu Hause wirklich schnell gehen soll, entscheiden Sie sich einfach für die Wallbox von Volvo.

Warum empfehlen Sie eine Aufladung auf 80 % statt auf 100 %?

Wir empfehlen, die Batterie maximal zu 80 % aufzuladen (die Aufladung auf 100 % verkürzt die Lebensdauer der Batterie). Auf diese Weise werden auch die Ladezeiten verkürzt, da die letzten 20 % des Ladevorgangs die meiste Zeit in Anspruch nehmen. Wenn Sie ins Navigationssystem jedoch einen weit entfernten Zielort eingeben, kann es vorkommen, dass das Fahrzeug für diese Fahrt eine Aufladung auf 90–100 % oder auch ein anderes Ladeniveau vorschlägt, das benötigt wird, um eine geeignete Ladestation zu erreichen.

Wie hilft mir das Fahrzeug, die nächste Ladestation zu finden?

In Ländern, in denen Google Maps auch Ladestationen angibt, können Sie öffentliche Ladestationen direkt über die Karte auf dem zentralen Display Ihres Fahrzeugs oder über die App Volvo On Call finden. Dort können Sie auch bevorzugte Ladestationen auswählen und sich direkt zu diesen navigieren lassen.

Wie wirkt sich die Batterie auf die Sicherheit im Kollisionsfall aus?

Durch die Batterie ergibt sich ein zusätzliches Gewicht von 500 kg, die bei einem Aufprall zum Tragen kommen – sowohl für die Insassen als auch für andere Fahrzeuge. Die Batterie muss auch separat geschützt werden, um Lecks nach einer Kollision zu vermeiden. Durch eine Reihe von innovativen Sicherheitsfunktionen haben die Ingenieure von Volvo Cars all diese Herausforderungen gelöst.

Wie viel Wartung und Service braucht der neue Volvo XC40 Recharge Pure Electric?

Die Elektromotoren sind auf Lebensdauer eingekapselt und wartungsfrei. Verglichen mit einem Fahrzeug mit Verbrennungsmotor benötigt der neue Volvo XC40 Recharge Pure Electric wesentlich weniger Wartung, was zur Senkung der Betriebskosten führt.

Wie sieht die CO2-Bilanz des neuen Volvo XC40 Recharge Pure Electric über seine gesamte Lebensdauer im Vergleich zu einem Volvo XC40 Plug-in Hybrid aus?

Über den durchschnittlichen Lebenszyklus wird die Kohlenstoffbilanz des neuen Volvo XC40 Recharge Pure Electric niedriger ausfallen als beim Volvo XC40 mit Plug-in Hybrid-Antrieb. Die genauen Unterschiede bei den einzelnen Fahrzeugtypen hängen von vielen Parametern ab, z. B. vom Strommix beim Laden, der Lebensdauer des Fahrzeugs und dem Fahrstil.

Woher weiß ich, dass die Fahrzeugbatterie auf umweltfreundliche und sozial verantwortungsvolle Weise produziert wurde?

Volvo Cars stellt hohe Anforderungen an seine Lieferanten, um sicherzustellen, dass unsere Batterien auf verantwortungsvolle Weise produziert werden. Dazu gehört auch die Bereitschaft, uns in unseren Bemühungen um eine vollständig transparente Kobalt-Lieferkette bis 2020 zu unterstützen und auf eine lückenlose Nachverfolgbarkeit hinzuarbeiten. Die Nachhaltigkeitsleistung ist eines der Hauptkriterien bei der Bewertung und Auswahl unserer Lieferanten, vor allem auch im Hinblick auf die Einhaltung von Menschen- und Arbeitsrechten. Wir überwachen die Leistung unserer Lieferanten in diesem Bereich und lassen zudem Audits durch unabhängige Dritte durchführen. Wir verlangen von unseren Batterielieferanten auch Maßnahmen zur Minimierung der Kohlenstoffemissionen während der Produktionsprozesse, unter anderem durch die Nutzung erneuerbarer Energien. Mit Lieferanten, die sich an diese Vorgaben nicht halten, macht Volvo Cars keine Geschäfte.

Wird ab Herbst 2020 produziert

Alle weiteren Informationen bei unseren Verkaufsberatern.



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